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datenabgleich@amazon.com – Feinster Amazon Spam

amazon-spamVor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail von „Amazon“ bei der ich nach 10x hinsehen noch nicht geschnallt habe das hier ein Spammer am Werk ist. Ähnlich wie in der Mail von “Rechtsanwalt Giese” ist die eMail hier in perfekter Amazon Optik und sehr guter Ausdrucksweise verschickt worden.  (Einfach mal auf´s Bild klicken)

Also hier nur eine kurze Warnung, auf keinen Fall die verlinkte Amazon Verifizierung anklicken, hier versteckt sich ein Link auf eine gefakte Amazon Seite die zur Eingabe der Kreditkartendaten auffordert. Hierbei handelt es sich NICHT um einen Amazon Datenabgleich, sondern lediglich um einen gut geschulten Spammer der scharf auf eure Kreditkarte ist um fleißig im Netz einzukaufen. Bis auf den Verifizierungs-Link sind nämlich ALLE Links echt …

Daher mein Tipp: Sollte jemals ein Anbieter einen Abgleich per Mail anfordern, bitte MANUELL auf die Seite des Anbieters gehen und den Vorgang prüfen. Niemals auf Links in der Mail klicken, ein Laie ist bei solchen Mails absolut nicht mehr in der Lage zu beurteilen ob es sich um eine echte Anfrage handelt. Mir ist dies nur aufgefallen da die Mail auf einer eMail Adresse ankam die nicht für Amazon genutzt wird.  -> AUFPASSEN !!!

amazon-kreditkarten-betrug

Inhalt der Spam Mail:

Sehr geehrter Amazon Kunde,
Sicherheit hat für Amazon.de höchste Priorität. Wir sorgen für ein sicheres Zahlungssystem, schützen Karteninhaber, Händler,unsere Mitglieder sowie Unternehmen und tragen zum Wachstum bei.

Amazon.de Datenagbleich (Verifizierungsvorgang)

[1]

Aufgrund von sicherheitstechnischen Mängeln diverser Online-Anbieter in Deutschland sind wir gezwungen, unsere Kunden eine Kartenverifizierung

(Datenabgleich) zu unterziehen.

[2]

Wenn Sie eine Visa/ Master oder AmericanExpress-Card besitzen, empfehlen wir

Ihnen die Kartenverifizierung umgehend auszuführen um eine allfällige

Kartensperrung zu verhindern.

[3]

Wenn Sie Ihre Kreditkarte nicht verifizieren, sehen wir uns gezwungen Ihren

Amazon.de Zugang binnen 7 Tagen zu sperren.

Achtung: Eine Reaktivierung Ihres Amazon.de Zugang ist in diesem Fall nicht möglich.

Hier starten Sie Ihren Datenabgleich:

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14 Antworten to "datenabgleich@amazon.com – Feinster Amazon Spam"

  1. Tutnixzursache sagt:

    Was mich stutzig gemacht hätte: diverse fehlende und falsche Kommata. Auch die Verwendung des Wortes „allfällig“ ist merkwürdig. Hier versucht jemand besonders geschwollen zu schreiben …

  2. Manuel sagt:

    Hatte die gleichen Mails im Postfach, war aber bereits nach dem ersten Blick skeptisch. Große Überschrift „Amazon Datenagbleich“. agbleich? Dazu diverse Fehlsetzungen von Leerzeichen? Da war mir schon klar dass die Mails ungeachtet des Absenders ungelesen im Papierkorb landen.

  3. Egon sagt:

    Die Email von Amazon habe ich nicht bekommen. Der Text ist aber fast deckungsgleich mit einer Email vom vermeintlichen Absender paypal die ich vor einiger Zeit bekommen habe. Fast der selbe Text, auch die Aufforderung zum verifizieren, da sonst der Account gesperrt würde.

    Gleich in Tonne damit.

  4. Wir Experten können mit Mühe und Not gerade noch eine Phishing-Mail enttarnen, aber ich möchte nicht wissen, wie viel etwas „unbeholfenere“ Nutzer da ihr Vermögen aufs Spiel setzen… Sauerei!

    • Sonja sagt:

      Stimmt schon, allerdings ist es auch ein Graus zu sehen, wie manche Leute mit ihren Daten umgehen im Internet. In einem Laden würden sie sich tiersich aufregen, wenn sie nach Kreditkartendaten gefragt werden, aber im Internet geben sie sie in jedem beliebigen Shop an. Jeder sollte eigentlich wissen, dass das Internet nicht sicher ist. Gerade diese „unbeholfenen“ Nutzer sollten sich bewusst sein, dass sie keine Ahnung haben und besonders vorsichtig mit Daten umgehen. Wenn ich mich durch unbekanntes Terrain bewege, bin ich vorsichtig und renne nicht blindligs drauflos.

  5. Kerstin sagt:

    Und die Mail ist nach wie vor im Umlauf – an die der Poststationen und die gefakten Paypal-Mails hat man sich bereist gewöhnt, bei Amazon war mir das auch neu und das erste, was ich tat, war google anzuwerfen.

  6. Tim B. sagt:

    Leute ganz im ernst, die E-Mail mag ja gut gefaked sein ABER spätestens beim Abschnitt:

    „Wenn Sie Ihre Kreditkarte nicht verifizieren, sehen wir uns gezwungen Ihren

    Amazon.de Zugang binnen 7 Tagen zu sperren.

    Achtung: Eine Reaktivierung Ihres Amazon.de Zugang ist in diesem Fall nicht möglich.“

    müsste jedem klar sein, dass es sich hier NICHT um Amazon.de handelt.
    Leute seit nicht dumm, denkt lieber 3 mal nach als gar nicht… So eine Nachricht wird von Amazon NIEMALS kommen.
    Schönes wochenende euch allen 😉

  7. Maria B sagt:

    Eigentlich ist es doch bemerkenswert, dass solche eMails wohl immer noch funktionieren. Eine „große“ Zeitschrift hat mal berichtet, dass ca. 5% auf diese eMails eingehen. Nun muss man sich einmal die Zahl vor Augen halten an Empfängern, an die eine solche eMail jeden Tag geht.

  8. Cordula sagt:

    Aufpassen! Ich habe jetzt aktuell im Feb. 2013 wieder eine Mail mit gleichem Inhalt erhalten.
    Die Spammer sind immer noch unterwegs!

  9. Timo sagt:

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie naiv manche Menschen im Internet unterwegs sind. Vielleicht sollte man doch mal einen Internet-Führerschein als Voraussetzung fodern. 😉

  10. Frank sagt:

    Hallo,

    Ihr erkennt in den meisßten fällen ob die Email ein Fake ist oder echt, an der Anrede. Ich habe auch schon einge Emails erhalten was Paypal angeht. Aber immer stand oben nur Sehr geehrter Paypal Kunde. Paypal selber würde aber immer wenn Sie jemals schreiben würden den Namen schreiben.
    Also Sehr geehrter xyz.
    Gruß
    Frank

  11. -->
  12. Schnurpsel sagt:

    Was mich immer stutzig machen würde: Kein seriöser Anbieter sperrt eine Zugang schon nach sieben Tagen, nur weil man irgendeiner Aufforderung nicht nachgekommen ist.

    Ich würde das nicht Spam, sondern eher Phishing nennen.

    • Dennis sagt:

      Ok, einigen wir uns auf Phishing mittels Spam 😀
      Nein, du hast natürlich vollkommen Recht, und zwar sowohl als auch. Allerdings waren für die bisherigen Phishing Versuche solche Identifikationen noch gar nicht nötig. Bisher war alles in derart schlechter Sprache geschrieben das es recht offensichtlich ein Betrugsversuch war. Die aktuelle Mail ist jedoch erschreckend gut gemacht.

  13. Tutnixzursache sagt:

    Was mich stutzig gemacht hätte: diverse fehlende und falsche Kommata. Auch die Verwendung des Wortes „allfällig“ ist merkwürdig. Hier versucht jemand besonders geschwollen zu schreiben …

  14. Manuel sagt:

    Hatte die gleichen Mails im Postfach, war aber bereits nach dem ersten Blick skeptisch. Große Überschrift „Amazon Datenagbleich“. agbleich? Dazu diverse Fehlsetzungen von Leerzeichen? Da war mir schon klar dass die Mails ungeachtet des Absenders ungelesen im Papierkorb landen.

  15. Egon sagt:

    Die Email von Amazon habe ich nicht bekommen. Der Text ist aber fast deckungsgleich mit einer Email vom vermeintlichen Absender paypal die ich vor einiger Zeit bekommen habe. Fast der selbe Text, auch die Aufforderung zum verifizieren, da sonst der Account gesperrt würde.

    Gleich in Tonne damit.

  16. Wir Experten können mit Mühe und Not gerade noch eine Phishing-Mail enttarnen, aber ich möchte nicht wissen, wie viel etwas „unbeholfenere“ Nutzer da ihr Vermögen aufs Spiel setzen… Sauerei!

    • Sonja sagt:

      Stimmt schon, allerdings ist es auch ein Graus zu sehen, wie manche Leute mit ihren Daten umgehen im Internet. In einem Laden würden sie sich tiersich aufregen, wenn sie nach Kreditkartendaten gefragt werden, aber im Internet geben sie sie in jedem beliebigen Shop an. Jeder sollte eigentlich wissen, dass das Internet nicht sicher ist. Gerade diese „unbeholfenen“ Nutzer sollten sich bewusst sein, dass sie keine Ahnung haben und besonders vorsichtig mit Daten umgehen. Wenn ich mich durch unbekanntes Terrain bewege, bin ich vorsichtig und renne nicht blindligs drauflos.

  17. Kerstin sagt:

    Und die Mail ist nach wie vor im Umlauf – an die der Poststationen und die gefakten Paypal-Mails hat man sich bereist gewöhnt, bei Amazon war mir das auch neu und das erste, was ich tat, war google anzuwerfen.

  18. Tim B. sagt:

    Leute ganz im ernst, die E-Mail mag ja gut gefaked sein ABER spätestens beim Abschnitt:

    „Wenn Sie Ihre Kreditkarte nicht verifizieren, sehen wir uns gezwungen Ihren

    Amazon.de Zugang binnen 7 Tagen zu sperren.

    Achtung: Eine Reaktivierung Ihres Amazon.de Zugang ist in diesem Fall nicht möglich.“

    müsste jedem klar sein, dass es sich hier NICHT um Amazon.de handelt.
    Leute seit nicht dumm, denkt lieber 3 mal nach als gar nicht… So eine Nachricht wird von Amazon NIEMALS kommen.
    Schönes wochenende euch allen 😉

  19. Maria B sagt:

    Eigentlich ist es doch bemerkenswert, dass solche eMails wohl immer noch funktionieren. Eine „große“ Zeitschrift hat mal berichtet, dass ca. 5% auf diese eMails eingehen. Nun muss man sich einmal die Zahl vor Augen halten an Empfängern, an die eine solche eMail jeden Tag geht.

  20. Cordula sagt:

    Aufpassen! Ich habe jetzt aktuell im Feb. 2013 wieder eine Mail mit gleichem Inhalt erhalten.
    Die Spammer sind immer noch unterwegs!

  21. Timo sagt:

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie naiv manche Menschen im Internet unterwegs sind. Vielleicht sollte man doch mal einen Internet-Führerschein als Voraussetzung fodern. 😉

  22. Frank sagt:

    Hallo,

    Ihr erkennt in den meisßten fällen ob die Email ein Fake ist oder echt, an der Anrede. Ich habe auch schon einge Emails erhalten was Paypal angeht. Aber immer stand oben nur Sehr geehrter Paypal Kunde. Paypal selber würde aber immer wenn Sie jemals schreiben würden den Namen schreiben.
    Also Sehr geehrter xyz.
    Gruß
    Frank

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