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Außergewöhnliche Belastung – Angabe der Kapitalerträge (Stand: 15.03.2010)

  • Grundsätzlich kann der Steuerpflichtige entscheiden, ob er die Anlage KAP noch abgeben will, oder ob er es bei dem einbehaltenen Betrag belassen will.
  • Wenn der Steuerpflichtige außergewöhnliche Belastungen gem. § 33 EStG geltend machen will, so muss er die Kapitalerträge dennoch angeben, damit die zumutbare Belastung berechnet werden kann. Diese Angabe verpflichtet nicht zu Angabe der Anlage KAP. Diese Eintragung kann nun im Mantelbogen auf Seite 2 in den Zeilen 72 und 73 gemacht werden.
  • Eine Verpflichtung zur Anlage KAP besteht jedoch immer dann, wenn die Steuerpflichtigen Ihre Konfession nicht an die jeweiligen Banken gemeldet hatten. Die Banken konnten daher die auf die Kapitalertragsteuer entfallende Kirchensteuer nicht an die Kirche abführen. Dies wird nun im Rahmen der Einkommensteuererklärung nachgeholt. Hier muss in der Anlage Kap in der Zeile 6 ein Kreuz gesetzt werden und die gesamten Kapitalerträge erklärt werden.
  • Ab 2009 dürfen keine Werbungskosten mehr bei den Einkünften aus Kapitalvermögen geltend gemacht werden. In 2009 angefallene Werbungskosten, die das Jahr 2008 betreffen, dürfen ausnahmsweise berücksichtigt werden, wenn es sich um regelmäßig wiederkehrende Bankgebühren des Jahres 2008, die die bis 31.01.2009 belastet wurden, handelt. Diese werden als Werbungskosten anerkannt.

(Stand: 15.03.2010)

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